EHRENAMT UND SOZIALES
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Pflegeunterstützungsgeld

Wir klären Sie auf was im Pflegefall zu tun ist!

 

Das Pflegeunterstützungsgeld ist eine finanzielle Unterstützung (Lohnersatzleistung) für pflegende Angehörige während einer verschärften Pflegesituation. In diesem Fall haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, der Arbeit bis zu 10 Tage fernzubleiben und für diesen Zeitraum das Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch zu nehmen – auch wenn die zu pflegende Person noch keine Pflegestufe hat.  Die Höhe des Pflegeunterstützungsgeldes entspricht der Berechnung des Kinderkrankengelds und beträgt bis zu 90 Prozent des Nettoeinkommens.

Das Pflegeunterstützungsgeld wird gezahlt, wenn für diesen Zeitraum keine Entgeltfortzahlung von dem Arbeitgeber und kein Kranken- oder Verletztengeld bei Erkrankung oder Unfall eines Kindes beansprucht werden kann. Der Anspruch gilt gegenüber allen Arbeitgebern unabhängig von der Größe des Unternehmens. Der Anspruch ist auf 10 Arbeitstage je Pflegebedürftigem begrenzt, d.h. mehrere Angehörige müssen sich die 10 Tage ggf. aufteilen.

Das Pflegeunterstützungsgeld wird nur auf Antrag gewährt. Dieser muss unverzüglich bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen unter anderem unter Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung gestellt werden.

 

Impressum: Töchter & Söhne Gesellschaft für digitale Helfer mbH | Schützallee 5 | 14169 Berlin, Germany | T: 030 609 867 540 | M: info@toechtersoehne.com | USt.-ID: DE 281420503 | Amtsgericht Charlottenburg HRB 139213 B | Geschäftsführer: Thilo Veil

 

Familienpflegezeit

Wir klären Sie auf was im Pflegefall zu tun ist!

 

Arbeitnehmer die zu Hause einen Angehörigen pflegen wollen, können bis zu zwei Jahre lang die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren. Während der Familienpflegezeit besteht die Möglichkeit ein zinslosen Darlehen zu erhalten. Ein Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit ist nur bei Arbeitgebern mit mehr als 25 Mitarbeitern gegeben. Liegt die Mitarbeiterzahl darunter können aber individuelle Regelungen getroffen werden.
Es besteht eine Ankündigungsfrist beim Arbeitgeber von mindestens 8 Wochen.

Für Beschäftigte besteht von der Ankündigung – höchstens jedoch 12 Wochen vor dem angekündigten Beginn – bis zur Beendigung der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung oder der genannten Freistellungen Kündigungsschutz.

Voraussetzung ist ein offizieller Nachweis, dass der Angehörige tatsächlich pflegebedürftig ist. Das kann zum Beispiel eine Pflegestufe sein. Ein Antrag auf Familienpflegezeit bzw. einem zinslosen Darlehen, kann beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) gestellt werden.

 

Impressum: Töchter & Söhne Gesellschaft für digitale Helfer mbH | Schützallee 5 | 14169 Berlin, Germany | T: 030 609 867 540 | M: info@toechtersoehne.com | USt.-ID: DE 281420503 | Amtsgericht Charlottenburg HRB 139213 B | Geschäftsführer: Thilo Veil

 

Generelle Befreiung vom Rundfunkbeitrag für Bewohner vollstationärer Wohneinrichtungen.

Seit dem 01.01.2013 gilt ein neues Rundfunkbeitragsrecht. Danach werden grundsätzlich auch Menschen mit Behinderung an der Rundfunkfinanzierung beteiligt. Die Intendanten von ARD, ZDF und Deutschlandradio haben sich nun darauf verständigt, dass neben Altenpflegeheimen auch Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung, in denen die Bewohner dauerhaft und vollstationär untergebracht sind bzw. gepflegt werden, bis auf weiteres als Gemeinschaftsunterkünfte behandelt werden. Dadurch müssen die Bewohner dieser Einrichtungen keine Rundfunkbeiträge zahlen. Bewohner, die aktuell für den Rundfunkbeitrag angemeldet sind, können sich beim Beitragsservice abmelden. Hier finden Sie den Download des Abmeldeformulars und weitere Informationen zum neuen Rundfunkrecht.



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